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US-General: Keine Außenstehenden beteiligen
Die Waffensuche finde derzeit "unter militärischer Kontrolle" statt,
und es sei unangebracht, Außenstehende zu beteiligen, sagte General Vincent
Brooks vom US-Zentralkommando in Katar. UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte
dagegen einige Tage zuvor betont, dass er seine Inspektoren "sobald wie möglich"
wieder entsenden wolle.
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"Alliierte nicht vom Haken lassen"
Die Diskussion um die Rückkehr der UN-Kontrolleure ist Teil der größeren
Debatte über die künftige Rolle der Vereinten Nationen im Irak. Das von
Frankreich, Deutschland und Russland angeführte Lager der Kriegsgegner bei der
Uno will offenbar verhindern, dass die Koalition mit dem Ausschluss der
Weltorganisation auch die Debatte über die Legitimität ihres Angriffs
dominiert. Die Alliierten hätten den Krieg mit dem erklärten Ziel der Zerstörung
von Massenvernichtungswaffen geführt - und dürften deshalb jetzt nicht
"vom Haken gelassen" werden, heißt es aus den Reihen der
Kriegskritiker.
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Juristen: USA muss UN-Inspektoren zulassen
Völkerrechtlich sind die USA und Großbritannien nach Meinung vieler Experten
zur Zulassung internationaler Inspektoren verpflichtet. Denn die
UN-Resolutionen, die dem Irak die Waffeninspektionen auferlegten, sind nach wie
vor in Kraft. Rechtsprofessor Anthony Arend von der Georgetown University in
Washington sagt, zwar sei Irak derzeit völkerrechtlich eine
"Grauzone", da der Staat mit der Entmachtung seiner Regierung
"praktisch aufgehört hat, zu existieren". Dennoch stellten die
UN-Resolutionen einen weiterhin gültigen Rahmen dar.
Zutritt für internationale Experten erst nach
Waffenfund
Sollten die alliierten Truppen bei ihrer Suche nach den verbotenen Arsenalen
doch noch fündig werden, würden aber vermutlich rasch internationale Experten
hinzugezogen. Denn um im Nachhinein ihren Waffengang zu rechtfertigen, müssen
die USA und Großbritannien den Eindruck vermeiden, sie gaukelten der Weltöffentlichkeit
etwas vor. Ohne unabhängige Prüfung könnten sich die Alliierten gar dem
Vorwurf aussetzen, die Funde nur fingiert zu haben. General Brooks kündigte
denn auch bereits an, sobald die gesuchten Waffen gefunden seien, solle der
Inspektionsprozess "so offen wie möglich" gestaltet werden.