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Jetzt wissen's auch die USA:
Bin Laden und Saddam keine Partner t-news 16.6.04 Eine Zusammenarbeit zwischen dem Irak und dem El-Kaida-Terrornetz von Osama
bin Laden hat es nach Erkenntnissen der US-Untersuchungskommission zum 11.
September nicht gegeben. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen
Ermittlungsbericht des Gremiums hervor. Eine Verbindung zwischen Bagdad und El
Kaida war von den USA als einer der Hauptgründe für den Irak-Krieg angeführt
worden. Noch vor wenigen Tagen hatte US-Vizepräsident Richard Cheney von einer
Zusammenarbeit beider Seiten gesprochen. Das widerspricht dem Bericht der
Kommission krass. El Kaida sondierte erfolglos "Niemals geantwortet" Keine glaubwürdigen Beweise Es habe weiter Berichte über spätere Kontakte mit dem Irak nach Bin Ladens Rückkehr vom Sudan nach Afghanistan gegeben, "aber sie haben anscheinend nicht zu einer Zusammenarbeit geführt", resümiert die Kommission. Insgesamt gebe es keine glaubwürdigen Beweise dafür, dass der Irak und El Kaida bei Anschlägen gegen die USA kooperiert hätten. 9/11-Anschläge nur "kleine Version" Das Gremium kam im Zuge seiner Ermittlungen auch zu dem Schluss, dass ursprünglich nicht Anschläge mit vier, sondern mit zehn Flugzeugen geplant gewesen seien. So habe der Drahtzieher, Scheich Mohammed, auch Anschläge auf Hochhäuser und Kernkraftwerke an der Westküste sowie auf die Hauptquartiere der Bundespolizei FBI und des Geheimdienstes CIA im Raum Washington vorgehabt. Bin Laden habe sich aber für eine "kleinere Version" entschieden. Kritik an Luftverteidigung Weiter wurde bemängelt, dass die US-Luftverteidigung "katastrophal schlecht" auf die Anschläge vorbereitet gewesen sei. Das zuständige Kommando habe nur langsam und konfus auf die Entführung der vier Flugzeuge reagiert. Ein von Vizepräsident Cheney erlassener Befehl nach den beiden Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center, etwaige weitere entführte Maschinen abzuschießen, habe die Kampfjetpiloten in der Luft nicht erreicht.
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