US-Truppen gehen offenbar weiter mit schweren Waffen gegen den irakischen
Widerstand vor: In der irakischen Hauptstadt Bagdad war erneut Gefechtslärm zu
hören. Korrespondenten berichteten von Geschützdonner an der Peripherie der
Millionenstadt. Ein US-Militärsprecher hatte zuvor angekündigt, dass die nach
dem Anschlag auf eine italienische Kaserne eingeleitete Operation "Iron
Hammer" (Eiserner Hammer) zur Bekämpfung von antiamerikanischen
Widerstandsnestern fortgesetzt werde.
Gebäude von Saddams Elitetruppen zerstört
Wie der Sprecher weiter mitteilte, zerstörte ein Flugzeug vom Typ AC-130 das frühere
Haus der Eliteeinheit des entmachteten irakischen Diktator Saddam Hussein. Das
Gebäude im Industriegebiet nahe des Flughafens habe Aufständischen als Stützpunkt
für Raketenangriffe gedient. Weitere Ziele waren dem Sprecher zufolge
Stellungen der Rebellen im Westen und Osten Bagdads, von denen Mörsergranaten
abgefeuert wurden.
Terroristen dort treffen, wo sie sind
Hubschrauber beschießt Kleinbus
Am Mittwoch hatte ein US-Kampfhubschrauber einen Kleinbus verfolgt und mit
Raketen beschossen, dessen Insassen dabei beobachtet worden waren, wie sie einen
Granatwerfer installierten. Dabei wurden zwei Iraker getötet, drei verwundet
und fünf verhaftet. Ein Panzer und ein Flugzeug zerstörten eine leer stehende
Lagerhalle, die als Treffpunkt für Aufständische gedient haben soll.
Zahl der Anschlags-Opfer gestiegen