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"Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus"
Eine (deutsche) Antwort auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den
Terror" von 60 amerikanischen Intellektuellen
Im Folgenden dokumentieren wir einen offenen Brief von rund 90 deutschen
Wissenschaftlern, Künstlern und Schriftstellern und anderer
"Prominenz", die sich darin mit dem Manifest
"Gerechter Krieg gegen den Terror" von 60 US- amerikanischen
Intellektuellen auseinandersetzen, das im März erschienen ist. Als Antwort
auf dieses Manifest, dass mit vielen Worten die gegenwärtige Kriegspolitik
der Bush-Administration rechtfertigt, war bereits im April ein Brief
von US-Bürgern: "An unsere Freunde in Europa" erschienen.
"Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus":
Eine Antwort auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den Terror"von
60 amerikanischen Intellektuellen
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Massenmord durch das terroristische Attentat am 11. September in Ihrem
Land und der Krieg der USA in Afghanistan als Reaktion auf diesen Terror
betrifft auch Europa, die islamische Welt und unser aller Zukunft. Es ist uns
besonders wichtig, dass weltweit unter Intellektuellen der Zivilgesellschaften
über die Ursachen und Folgen dieser Ereignisse ein offener und kritischer
Dialog zu ihrer Bedeutung und Bewertung stattfindet. Verstehen Sie bitte
unsere Antwort auf Ihr Manifest "gerechter Krieg gegen den Terror"
als einen Beitrag in diesem Sinne.
Für den entsetzlichen Massenmord am 11. September gibt es keine moralische
Rechtfertigung. Darin stimmen wir Ihnen uneingeschränkt zu. Wir teilen auch
die von Ihnen zugrunde gelegten moralischen Maßstäbe, dass Menschenwürde,
unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion, unantastbar ist, dass das
Streben nach Demokratie ein wichtiges Fundament für den Schutz der Menschenwürde,
der individuellen Freiheiten, der Religionsfreiheit und der in der UN-Charta
festgelegten Menschenrechte ist.
Doch genau diese moralischen Werte, die für uns universale Gültigkeit haben,
veranlassen uns, auch den Krieg, den Ihre Regierung und ihre Verbündeten, uns
eingeschlossen, in der Anti-Terror-Allianz in Afghanistan führen und dem
bisher über 4000 unbeteiligte Menschen, darunter viele Kinder und Frauen, zum
Opfer gefallen sind, mit derselben Schärfe abzulehnen, wie wir den Massenmord
an den unbeteiligten Menschen durch den Terroranschlag verurteilen. Es gibt
keine universal gültigen Werte, die es erlauben, einen Massenmord mit einem
weiteren Massenmord zu rechtfertigen. Der Krieg der so genannten
Antiterror-Allianz in Afghanistan ist kein ‚gerechter Krieg', - ein unglückseliger
historischer Begriff, den wir nicht akzeptieren - er verletzt selbst die von
Ihnen angeführte Bedingung "Unschuldige vor sicherem Leid zu
bewahren" in krasser Form. Demokratische Staaten verfügen über
hinreichend entwickelte rechtsstaatliche Mittel, um Verbrechen innerhalb ihres
Einflussbereiches zu bekämpfen und um Schuldige zur Rechenschaft zu ziehen.
Es gilt diese erprobten Mittel in enger Zusammenarbeit mit anderen Staaten
global zu erweitern.
Uns ist es unverständlich, dass Sie in Ihrem Aufruf über den Massenmord an
der afghanischen Zivilbevölkerung als Folge des mit den modernsten
Waffensystemen geführten Bombenkrieges kein einziges Wort verlieren. Die
Unantastbarkeit der Würde des Menschen gilt nicht nur für Menschen in den
Vereinigten Staaten, sondern auch für Menschen in Afghanistan, ja sogar für
die Taliban und die Al Quaida-Gefangenen auf Guantanamo. Sie beschwören in
Ihrem Aufruf die Universalität Ihrer moralischen Maßstäbe, machen diese
gleichzeitig aber nur für sich geltend. Durch diesen selektiven Gebrauch
stellen Sie gerade deren universale Gültigkeit drastisch in Frage und lassen
so über die Ernsthaftigkeit des eigenen Bekenntnisses größte Zweifel
aufkommen. Wie sollen die aus anderen Kulturkreisen diesen moralischen Maßstäben
gegenüber vorgebrachten Zweifel ausgeräumt werden können, wenn ausgerechnet
die Eliten US-amerikanischer Zivilisation, die sich als Verfechter und Hüter
dieser Werte begreifen, den Glauben an die Universalität dieser Werte in
Verruf bringen?. Müssen nicht andere Nationen und Kulturkreise die Anwendung
von zweierlei Maßstäben als Ausdruck einer bis zur Gegenwart andauernden
Arroganz und Ignoranz des Westens wahrnehmen?
Auch können wir Ihnen angesichts der erdrückenden Last der historischen
Tatsachen nicht folgen, wenn Sie schreiben, Ihr Land habe wohl "zu
gewissen Zeiten ... eine fehlgeleitete und ungerechte Politik verfolgt".
Die Vereinigten Staaten haben für die Befreiung Europas vom Joch des
Nationalsozialismus einen hervorragenden Beitrag geleistet. Als führende
Supermacht während der Blockkonfrontation haben sie jedoch auch große
Verantwortung für schwer wiegende Fehlentwicklungen in der Welt auf sich
geladen. Durch zahlreiche geheimdienstliche bis direkt militärische
Interventionen, so z.B. im Iran, Indonesien, Chile, Guatemala, El Salvador,
Nicaragua, im Iran-Irak-Krieg auf der irakischen Seite und an vielen anderen
Stellen haben die Vereinigten Staaten Regime unterstützt, die durch
Staatsterrorismus und millionenfachen Mord an Oppositionskräften regierten
und Demokratisierungsprozesse verhinderten. Nicht selten fielen frei gewählte
Regierungen diesen Interventionen zum Opfer.
Viele der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Stellungnahme hatten
gehofft, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion würde eine neue Ära der Abrüstung,
der Völkerverständigung, des Dialogs der Kulturen und der Hoffnung für
Milliarden von durch Hunger und Krankheit Not leidenden und gedemütigten
Menschen beginnen. Wir erwarteten und setzten uns dafür ein, dass die
westlichen Industriestaaten nach vier Jahrzehnten des Hasses, der
gegenseitigen Bedrohung und des Wettrüstens ihre schöpferischen Potentiale
in den Dienst der Überwindung von Armut, Umweltzerstörung und der Entfaltung
von Demokratie stellten. Diese Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Die
Vereinigten Staaten konzentrierten vielmehr ihre Phantasie, sowie ihre
wissenschaftlich-technischen und ökonomischen Kapazitäten darauf, ihre
Position als die einzig verbliebene Supermacht in der Welt zu festigen und
eine unipolare Weltordnung zu etablieren. In ihr versuchen sie, weitgehend in
eigener Machtvollkommenheit über das Schicksal von Völkern zu entscheiden.
Viele Indizien, wie beispielsweise die systematische Errichtung von
amerikanischen Militärbasen auf dem Balkan, im Mittleren Osten und in
Zentralasien erhärten diese Einschätzung.
In diesem Sinne erscheinen Analysen plausibel, nach denen die Vereinigten
Staaten, entgegen offiziellen Verlautbarungen im Mittleren Osten und in
Zentralasien einschließlich Afghanistan, nicht in erster Linie humanitäre
Ziele verfolgen, den Terrorismus bekämpfen oder der Verbreitung von
Massenvernichtungsmitteln vorbeugen wollen, sondern sich vielmehr von
geostrategischen Motiven leiten lassen. Durch ihren Zugriff auf die für die
Weltwirtschaft existenziellen Ölquellen dieser Region und auf die Öltransportrouten
erhöhen die Vereinigten Staaten tatsächlich in beträchtlichem Ausmaß ihre
geostrategischen Optionen, um ihre Hegemonialposition nicht nur gegen die
angeschlagene Supermacht Russland und die aufsteigende Regionalmacht China,
sondern auch gegen Europa und Japan für die nächsten Jahrzehnte zu festigen.
Trotz der Differenzen über derartige Einschätzungen stimmen wir alle darin
weitestgehend überein, dass die Konzentration von ungeheuren Machtpotentialen
in einem einzigen Land der Welt und die militärische Fähigkeit, anderen den
eigenen Willen aufzwingen zu können, eine wichtige Quelle der Instabilität
von grenz- und kulturüberschreitenden Beziehungen ist. Sie ist auch eine
Quelle des Ohnmachtsgefühls und der Demütigung vor allem für jene Menschen
geworden, die sich als Opfer dieser Machtungleichheit empfinden. Die
Anwesenheit von amerikanischen Soldaten in Reichweite islamischer Heiligtümer
in Saudi-Arabien z.B., die von vielen Moslems offensichtlich als ein Stachel
im eigenen Fleisch und als Angriff auf die eigene Kultur und das Selbstwertgefühl
empfunden wird, symbolisiert die als bedrohlich empfundene Machtungleichheit.
Die als ungerecht wahrgenommene eigene Unterlegenheit ruft affektive
Enthemmungen hervor und mobilisiert ein ungeheures Reaktionspotential bis zur
Bereitschaft, auch das eigene Leben durch Selbstmordattentate zu opfern.
Derartige Reaktionen als Folge der Instabilität der Machtbalance in der
gegenwärtig unipolaren Weltordnung sind nicht kulturspezifisch. Sie könnten
in jedem anderen Teil der Welt und zu jedem anderen Zeitpunkt in neuer Form
ausgelöst werden. Ein Krieg der Überlegenen gegen die Selbstmordattentate
der Unterlegenen ist ein Anachronismus. Er entfesselt Hemmungen und
mobilisiert, wie im Israel-Palästina-Konflikt, noch größere Bereitschaft zu
terroristischen Anschlägen und terroristischen Militäreinsätzen. Die gegenwärtige
Weise der Globalisierung, die soziale Ungleichheiten verschärft und
kulturelle Differenzierungen zerstört, trägt ihren Teil zu den Instabilitäten
und Spannungen bei, die sich in gewaltträchtigen Reaktionen entladen.
Mit Sorge beobachten wir, dass führende Persönlichkeiten aus dem Umfeld
Ihres Präsidenten immer offensiver den Europäern totalen Gehorsam gegenüber
Amerika abverlangen und erpresserisch jegliche Kritik aus Europa mit Äußerungen
wie "Europa braucht Amerika, Amerika braucht aber Europa nicht" im
Keim ersticken wollen. Die "uneingeschränkte Solidarität" unserer
und manch anderer europäischer Regierungen zu den Vereinigten Staaten und
ihre Bereitschaft, den Antiterror-Krieg kritiklos mitzutragen, wird hier von
vielen Menschen als Entmündigung und Schwäche empfunden. Die politische
Klasse in Europa hat offensichtlich nicht begriffen, dass sie mit ihrer Unterwürfigkeit
gegenüber der übermächtigen und einzigen Supermacht nicht nur eine
perspektivlose Politik macht, sondern auch noch für die Agitation
rechtsradikaler Kräfte ein günstiges Klima erzeugt. Zu unserem eigenen
Bedauern haben Regierungen der EU-Staaten bisher auch versäumt, eine eigenständige
EU-europäische Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik für den Nahen und
Mittleren Osten sowie für Zentralasien und für ihre Beziehungen zur
islamischen Welt zu entwickeln, die auf Kooperation, auf Unteilbarkeit der
Menschenwürde und der Menschenrechte beruht. Ja, es ist sogar zu befürchten,
dass sie auf Grund ihrer Konzeptionslosigkeit und trotz ihrer Kritik letztlich
auch bereit sein könnten, einen amerikanischen Krieg gegen den Irak moralisch
zu legitimieren oder gar aktiv mitzutragen.
Als Besorgnis erregend empfinden viele von uns den wachsenden Einfluss
fundamentalistischer Kräfte in den Vereinigten Staaten auf die politische
Elite Ihres Landes, der unverkennbar auch vor dem Weißen Haus nicht Halt
macht. Die Aufteilung der Welt in Gut und Böse, die Stigmatisierung ganzer
Staaten samt ihrer Bevölkerungen ist dazu geeignet, rassistischen,
nationalistischen und religiösen Fanatismus zu schüren, die Menschen ihrer Fähigkeit
zu differenzierter Wahrnehmung der lebendigen Wirklichkeit und der Einsicht zu
berauben, dass Andersartigkeit und kulturelle Vielfalt kein Unglück, sondern
ein Segen für alle darstellen und dass das Wohlergehen auch der Mächtigsten
dieser Erde auf Dauer davon abhängt, dass die Welt als ein Ganzes gesehen
wird, dessen Reichtum und Schönheit in den Unterschieden besteht.
Fundamentalismus beginnt damit, die eigene Kultur als die einzig wahre, einzig
gute und schöne zu erklären. Fundamentalistische Reaktionen auf reale
Konflikte unserer Welt verschließen unsere Augen vor zivilen und gewaltfreien
Lösungen dieser Konflikte und setzen die Eskalation zwischen Terrorismus und
Krieg erst recht in Gang.
Mit Bestürzung haben wir von unseren amerikanischen Freunden und Kolleginnen
auch vernommen, dass Gelehrte und Journalisten unter Druck gesetzt und als
Verräter denunziert werden, wenn sie den Kriegskurs ihrer Regierung kritisch
betrachten oder ablehnen. Sorgen Sie dafür, dass der Meinungspluralismus und
die liberale Tradition in Ihrem Land nicht unter dem Vorwand der
Terrorismusbekämpfung beeinträchtigt werden. Helfen Sie mit, dem Vormarsch
des fundamentalistischen Geistes in den Vereinigten Staaten Einhalt zu
gebieten. Die amerikanischen Werte, auf die Sie sich mit Stolz beziehen,
stehen auf dem Prüfstand.
Zur Bekämpfung der terroristischen Selbstmordattentate gibt es sicherlich
verschiedene Wege. Unsere Meinungen gehen darüber auseinander. Wir alle sind
jedoch zutiefst davon überzeugt, dass die Achtung der Menschenwürde eine
Grundvoraussetzung für alle Lösungswege darstellt. Nur wenn weltweit und bei
den ökonomisch und militärisch schwächeren Nationen und Kulturkreisen die
Auffassung einkehrt, dass der Westen als der ökonomisch und militärisch mächtigste
Kulturkreis es mit der Universalität der Menschenwürde ernst meint, dass
diese nicht eine bloße Floskel ist, von der je nach Bedarf Gebrauch gemacht
wird, nur dann erhöht sich die Chance, dass terroristische
Selbstmordattentate nicht die beabsichtigte Resonanz erfahren, sondern in
allen Ländern auf vehemente Ablehnung stossen. Erst wenn die Schwächeren
dieser Welt sich in der Auffassung sicher wissen, dass kein auch noch so mächtiger
Staat ihre Würde verletzen, sie demütigen und ihre Lebensbedingungen willkürlich
beeinträchtigen wird, erst dann schöpfen diese Menschen Kraft und
Bereitschaft, ihre Augen und Herzen für die moralischen Werte anderer
Kulturen zu öffnen. Erst dann sind auch die Voraussetzungen dafür gegeben,
dass ein echter Dialog zwischen den Kulturen in Gang kommt.
Wir brauchen moralisch begründete, weltweit akzeptable und allseits geachtete
gemeinsame Spielregeln im Zusammenleben der Menschen, welche die Kooperation
anstelle von Konfrontation in den Vordergrund rücken und den durch die
beschleunigte Veränderung der Lebenswelt und die ständig wachsenden
Gewaltpotentiale erzeugten Bedrohungsängsten sowie den daraus resultierenden
Sicherheitsbedürfnissen der Menschen den Boden entziehen. Damit eröffnen
sich Möglichkeiten, die vornehmlich auf wirtschaftliche Belange orientierte
Globalisierung gerechter zu gestalten, die weltweite Armut wirksam anzugehen,
gemeinsam die globalen Umweltrisiken zu entschärfen, Konflikte mit
friedlichen Mitteln zu meistern und eine Weltkultur zu schaffen, die nicht in
einer, sondern in sehr vielen Sprachen reden kann.
Wir rufen Sie auf, über diese und andere Perspektiven für unser aller
Zukunft mit uns und mit den Intellektuellen aus anderen Teilen der Welt in
einen offenen Dialog einzutreten.
Presserechtlich verantwortlich: Hans Peter Dürr, Mohssen Massarrat, Heiko
Kauffmann, Frank Uhe, c/o IPPNW, Körtestr. 10, 10967 Berlin
UnterzeichnerInnen:
Prof. Dr. Hans Ackermann, Marburg - Dr. Stephan Albrecht, Hamburg - Dr. Franz
Alt, Baden-Baden - Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin - Carl Amery, München -
Prof. Dr. Klaus J. Bade, Osnabrück - Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr, Bochum -
Franz J. Bautz, München - Prof. Dr. Jörg Becker, Solingen - Dr. Wolfgang
Bender, Kronberg - Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen - Michael Bouteiller,
Lübeck - Prof. Dr. Elmar Brähler, Leipzig - Dr. Dieter Bricke, Bergen - Dr.
Nikolaus und Nedialka Bubner, Berlin - Annelie Buntenbach, Berlin - Prof. Dr.
Andreas Buro, Grävenwiesbach - Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Dusslingen -
Gerhard Diefenbach, Aachen - Hermann H. Dieter, Trebbin-Blankensee - Prof. Dr.
Dr. Klaus Dörner, Hamburg - Tankred Dorst, München - Prof. Dr. Dr.
Hans-Peter Dürr, München - Dr. Matthias Engelke, Trier - Prof. Dr. Andreas
Flitner, Tübingen - Helmut Frenz, Hamburg - Prof. Dr. Georges Fülgraff,
Berlin - Prof. Dr. Bernhard Glaeser, Berlin - Prof. Dr. Ulrich Gottstein,
Frankfurt - Dr. Franz-Theo Gottwald, München - Jürgen Grässlin, Freiburg -
Bernd Hahnfeld, Hamburg - Dr. Dirk-Michael Harmsen, Karlsruhe - Prof. Dr. Bodo
Hambrecht, Berlin - Prof. Dr. Heinz und Brigitte Häberle, Herrsching -
Irmgard Heilberger, Neuburg - Christoph Hein, Berlin - Prof. Dr. Peter
Hennicke, Wuppertal - Detlef Hensche, Berlin - Prof. Dr. Wolfgang Hesse,
Marburg - Prof. Dr. Helmut Holzapfel, Kassel - Ina Hönninger, Weßling -
Prof. Willi Hoss und Heidemarie Hoss-Rohweder, Stuttgart - Prof. Dr. Ferdinand
Hucho, Berlin - Prof. Dr. Jörg Huffschmid, Bremen - Otto Jaeckel, Wiesbaden -
Prof. Dr. Walter Jens, Tübingen - Heiko Kauffmann, Meerbusch - Prof. Dr.
Wolfgang Klein, Berlin - Hans Krieger, München - Prof. Dr. Ekkehart
Krippendorff, Berlin - Helmar Krupp, Weingarten - Herbert Leuninger, Hofheim -
Frauke Liesenborghs, München - Volker Lindemann, Schleswig - Prof. Dr. Dr.
Dieter S. Lutz, Hamburg - Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin - Prof. Dr.
Mohssen Massarrat, Osnabrück - Prof. Dr. Ingeborg Maus, Frankfurt - Prof. Dr.
Klaus Michael Meyer-Abich, Essen - Prof. Dr. Klaus Meschkat, Hannover - PD Dr.
Klaus Metz, Berlin - Prof. Dr. Dietmar Mieth, Tübingen - Prof. Dr. Norman
Paech, Hamburg - Gunda Rachert, Osnabrück - Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard
Richter - Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Berlin - Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel -
Peter Rühmkorf, Hamburg - Dr. Gerd Dieter Schmid, Fischbachau - Horst
Schmitthenner, Frankfurt - Prof. Dr. Jürgen Schneider, Göttingen - PD Dr.
Schiltenwolf, Heidelberg - Friedrich Schorlemmer, Wittenberg - Prof. Dr.
Herbert Schui, Buchholz - Prof. Dr. Randeria Shalini, Berlin - Tilman
Spengler, Ambach - Prof. Dr. Dorothee Sölle, Hamburg - Eckart Stevens-Bartol,
München - Prof. Dr. Harmen Storck, Hannover - Frank Uhe, Berlin - Peter
Vonnahme, Kaufering - Peter Wahl, Bonn - Günter Wallraff, Köln - Dr. Rainer
Werning, Frechen - Christa Wichterich, Bonn - Walter Wilken, Hannover -
Frieder-Otto Wolf, Berlin - Dr. Herbert Wulf, Pinneberg
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