Meilensteine auf dem Weg zum Krieg
Eine Skizze zum Kosovo-Konflikt
von Brigadegeneral a. D. Dr. Heinz Loquai
Deutsches Vorpreschen
Angesichts der gewalttätigen Auseinandersetzungen
im Kosovo befasste sich die Nato in Brüssel mit diesem Konflikt. In
der Nato- Ratssitzung am 14. Mai 1998 vertrat der Vertreter
Deutschlands eine Position, die zu besorgten Rückfragen anderer
Bündnispartner führte. Die deutsche Position: «Es dürften nicht nur
flankierende Massnahmen untersucht werden, sondern auch Massnahmen,
die das Kosovo-Problem in seinem Kern angehen.» Deutschland schien für
eine militärische Intervention im Kosovo zu plädieren. «Verschiedene
Kollegen haben mich im Anschluss an die Sitzung gezielt angesprochen,
ob wir wirklich im Kosovo selbst intervenieren wollten […]. GBStv
[Britischer Nato-Botschafter] äusserte sich nach der Sitzung mir
gegenüber überrascht über unsere weitgehenden Vorschläge.» (Bericht
der deutschen Nato-Botschaft vom 14.5.1998)
Was in Washington zählt
Bericht der
deutschen Botschaft aus Washington vom 2. Oktober 1998:
«Wertung. Unausgesprochen bleibt, dass die angestrebte schnelle
Gangart aus Sicht der Administration Vorteile bietet, die mit der
Sache selbst nicht im Zusammenhang stehen: Ablenken von der
Lewinski-Affaire durch aussenpolitische Krise, hoffen auf einen
Rally-around-the-flag-Effekt gerade zum Zeitpunkt der Kongresswahlen,
Beweis fortbestehender amerikanischer Führungsqualität im
internationalen System. Die Kosten achtet man geringer: Widerstand
eines wirtschaftlich und politisch geschwächten Russlands sind die
USA hinzunehmen gewillt. Sollte das Vorpreschen der USA in der
Kosovo-Frage die rot-grünen Koalitionsverhandlungen in Bonn aus der
Bahn werfen, wird dies in Washington wohl auch nur Krokodilstränen
hervorrufen.»
Regime Change
Sitzung des
Deutschen Bundestages am 16. Oktober 1998.
Abgeordneter Joseph Fischer: «Das Problem ist doch nicht nur die
humanitäre Katastrophe, so schlimm sie auch ist. Das Problem ist, dass
von der Politik der Bundesrepublik Jugoslawien […] eine dauerhafte
Kriegsgefahr in Europa ausgeht. Diese Kriegsgefahr können wir nicht
akzeptieren.»
Eine politische Lösung des Konflikts in Sicht?
Intensive politische Bemühungen, die
bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen der jugoslawischen
Staatsautorität und den kosovo-albanischen Aufständischen zu beenden,
führten zu folgenden Vereinbarungen:
• Jugoslawien zieht seine Sonderpolizei und Armee aus dem Kosovo ab.
Beide Seiten halten eine Waffenruhe ein und führen unter
internationaler Leitung Verhandlungen über eine friedliche Beilegung
des Konflikts.
• Die Nato führt mit Flugzeugen und Aufklärungsflugkörpern eine
ständige Luftaufklärung durch.
• Die OSZE überwacht mit einer Mission von höchstens 2000
Verifikateuren die Waffenruhe im Kosovo.
Ein Flüchtlingscamp für die Medien?
Bericht der
deutschen Botschaft in Belgrad am 25. Oktober 1998:
«Persönlich haben wir keine Truppen mehr im Kosovo festgestellt, die
nicht zum Pristina-Korps gehören. UÇK kehrt zurück, nutzt Abzug der
serbischen Sicherheitskräfte aus, gruppiert sich um und ist in ihrem
Willen, bis zur vollständigen Unabhängigkeit zu kämpfen, ungebrochen.
Sie benutzt dabei Flüchtlingslager als Schutz und Rückzugsgebiet. UÇK
versucht, mit Anschlägen und dadurch folgende Reaktionen der
serbischen Sicherheitskräfte doch noch Eingreifen der Nato zu
erzwingen.
Völlig untypisch empfand Verfasser dagegen das Flüchtlingscamp in der
Nähe von Kisna Reka […], das von UÇK beherrscht wird. Diese
Flüchtlinge machen dafür, dass sie nun schon seit über zwei Monaten in
den Bergen hausen sollen, einen erstaunlich gepflegten, wohlgenährten
und ausgeglichenen Eindruck. Verfasser kann sich nicht des Eindrucks
erwehren, dass UÇK diese Flüchtlinge (die von etwa 3500 auf unter 1000
abgenommen haben) als politisches Faustpfand, Schutzschild für eigene
Sicherheit, aber auch als Vorzeigecamp für Medien benutzt. Einige der
anwesenden Journalisten zeigten sich ähnlich skeptisch.»
«Spielverderber»
General a. D.
Klaus Naumann, ZDF-Sendung «Chronik eines angekündigten Krieges. Eine
Bilanz des Kosovo-Konflikts», 21. September 1999.
«Die UÇK spielte im Grunde genommen eine Rolle, die uns den Erfolg des
Herbstes 1998 kaputtgemacht hat. Sie stiess in das Vakuum, das der
Abzug der Serben hinterlassen hatte, und breitete sich in einer Weise
aus, die vermutlich niemand in irgendeinem unserer Staaten akzeptiert
hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Deutschland akzeptiert
würde, wenn da irgend jemand, der meint, sich gegen den Staat
auflehnen zu können, Strassensperren errichtet, Grenzposten, anfängt,
Uniform zu tragen …»
Der Bock als Gärtner: Der amerikanische «Diplomat» W. Walker
Eine für den weiteren Konfliktverlauf ganz
wichtige Personalentscheidung traf die amerikanische Aussenministerin
Albright. Sie setzte beim OSZE-Vorsitzenden, dem gegenüber den USA
willfährigen polnischen Aussenminister Geremek, die Ernennung eines
ihrer Vertrauten, den US-Diplomaten W. Walker als Leiter der
OSZE-Mission im Kosovo durch. Diese Personalentscheidung verletzte
alle Regeln der OSZE. Walker erwies sich aber als ein überaus
parteiischer, antiserbischer OSZE-Vertreter, der ein aggressives
Verhalten gegenüber den Serben proklamierte und praktizierte. Anstatt
den Aufbau der Mission voranzutreiben, behinderte er die
Personalzufuhr.
Hinzu kam, dass ab 1. Januar 1999 Norwegen den OSZE-Vorsitz in Wien
übernahm. Der norwegische Aussenminister Vollebeek war der verlängerte
Arm der Nato in der OSZE-Struktur.
James P. Rubin, ehemaliger Pressesprecher des US-Aussenministeriums,
meint, der Nato-Krieg gegen Jugoslawien sei ein sehr persönlicher
Krieg gewesen, «Madeleine’s War» – ein Krieg der amerikanischen
Aussenministerin Albright. («Financial Times», September/Oktober 2000)
Konkurrierende Wahrheiten am «Wendepunkt»
«Racak», sagt Joschka Fischer, «war für mich der
Wendepunkt. 45 Zivilisten sind in diesem Dorf im Kosovo am 15. Januar
1999 liquidiert worden». (Gunter Hofmann, Wie Deutschland in den Krieg
geriet, in: Die Zeit, 12.5.1999)
«In Racak sollen Experten der OSZE sowohl Beweise für ein Massaker als
auch für Manipulationen am Tatort gefunden haben. Es soll festgestellt
worden sein, dass am Schauplatz Veränderungen vorgenommen wurden.
Danach soll nur ein Teil der Opfer am Fundort umgebracht worden sein
[…].» (G2/A2 Tagesmeldung vom 25.1.1999)
Mediale Greuelpropaganda
«Viele Opfer waren ausserdem verstümmelt. Schädel
eingeschlagen, Gesichter zerschossen, Augen ausgestochen. Ein Mann war
enthauptet.» («Frankfurter Allgemeine Zeitung», 18.1.1999)
«Einem Toten war der Kopf vom Rumpf abgetrennt, anderen waren die
Augen ausgestochen, das Gesicht weggeschossen.» («Frankfurter
Allgemeine Zeitung», 20.1.1999)
«Six of the victims had sustained postmortem damage, most likely
inflicted by animals. No signs of post-mortem mutilation were present.»
(Finnische Gerichtsmediziner, in: Forensic Science International,
2000)
«Ich habe die zentrale Aussage des Berichts [der OSZE über Racak]
hervorgehoben, derzufolge nur eine umfassende kriminalistische
Untersuchung ein Gesamtbild dessen liefern könne, was in Racak
wirklich geschehen ist.» (Bericht der deutschen OSZE-Vertretung vom
18. März 1999)
Eine Zwischenbilanz
Bei einem Treffen der Nato-Verteidigungsattachées
in Belgrad kam man zu folgenden Ergebnissen:
• Die UÇK setzt auf die Medienwirksamkeit des Massakers von Racak,
obwohl viele Details darüber nach wie vor nicht klar sind.
• Die UÇK hat die fast drei Monate, die die OSZE benötigte, um
operationsfähig zu werden, weidlich ausgenutzt und ihre
Ausgangspositionen verbessert, während die serbischen
Sicherheitskräfte mehr oder weniger kooperationsbereit waren.
• Die UÇK wähnt sich sicher, dass es bis zum Eingreifen der Nato nur
noch weniger gezielter Provokationen bedürfe und dass sie bald am Ziel
sei.
• Den Sinn von Nato-Luftschlägen bezweifelten alle Teilnehmer.
(Bericht der deutschen Botschaft aus Belgrad vom 21. Januar 1999)
Medien als Weichensteller zum Krieg – Die Lage vor Kriegsbeginn
OSZE-Mission:
17. März 1999: «The general situation throughout the region remains
tense but quiet.»
18. März 1999: «The situation throughout the region generally remains
tense but quiet.»
Amt für Nachrichtenwesen der
Bundeswehr:
22. März 1999
• «Das Anlaufen einer koordinierten Grossoffensive der
serbisch-jugoslawischen Kräfte gegen die UÇK im Kosovo kann […] nicht
bestätigt werden […]»
• «Tendenzen zu ethnischen Säuberungen sind weiterhin nicht zu
erkennen.»
23. März 1999
• «Entgegen Medienberichten ist derzeit weiterhin keine
Grossoffensive jugoslawischer Sicherheitskräfte im Kosovo erkennbar
[…]»
• «Erneute Hinweise auf Zuführungen kampfkräftiger Verstärkungen
können derzeit noch nicht bestätigt werden. Die Auseinandersetzungen
überschreiten nicht das bisher erkannte Mass an Gewalt.»
Stabsabteilung FüS II, Bundesministerium der Verteidigung:
24. März 1999
«Zu einer grossangelegten Operation gegen die UÇK im gesamten Kosovo
sind die serbisch-jugoslawischen Kräfte derzeit noch nicht fähig.
Hierzu wäre umfangreiche Verstärkung bei den Infanteriekräften
erforderlich […]
In den kommenden Tagen ist mit weiteren örtlich und zeitlich
begrenzten Operationen der serbisch-jugoslawischen Kräfte gegen die
UÇK zu rechnen. Die UÇK ihrerseits wird wahrscheinlich weiter
versuchen, durch die bekannten Hit-And-Run-Aktionen die
serbisch-jugoslawischen Kräfte zu massiven Reaktionen zu provozieren
in der Hoffnung, dass diese in ihren Ergebnissen hinsichtlich
Zerstörungen und Flüchtlingen ein Ausmass annehmen, das sofortige
Luftschläge der Nato heraufbeschwört.»
Auswärtiges Amt, SO-BOS-HUG
Humanitäre Lage im Kosovo vor dem Hintergrund der Verletzung des
Holbrooke-Milosevic-Abkommens:
19. März 1999
«Von Flucht, Vertreibung und Zerstörung im Kosovo sind alle dort
lebenden Bevölkerungsgruppen gleichermassen betroffen. Etwa 90 vormals
von Serben bewohnte Dörfer sind inzwischen verlassen.
Anders als im Herbst/Frühwinter 1998 droht derzeit keine
Versorgungskatastrophe […], KVM spricht eher von einem Verteilungs-,
denn von einem Versorgungsproblem.»
In krassem Gegensatz zu den Feststellungen der Experten des Aussen-
und des Verteidigungsministeriums steht die Berichterstattung in den
Medien, deren Tendenz aus den Schlagzeilen deutlich wird: «Serbische
Grossoffensive im Kosovo» («Die Welt», 23.3.1999), «Serben auf dem
Vormarsch» («Frankfurter Allgemeine Zeitung», 23.3.1999), «Eine neue
grausame Runde von Kämpfen und Vertreibungen ist nach der Pariser
Konferenz in Gang gekommen.» («Süddeutsche Zeitung», 22.3.1999),
«Serben starten neue Offensive im Kosovo» («Frankfurter Rundschau»,
22.3.1999), «die Serben rücken mit 40 000 Soldaten und schweren Waffen
ein». («Die Welt», 22.3.1999)
Zwei deutsche Minister: Instrumentalisierer und Relativierer des Holocaust
Seit dem 24. März 1999 bombardierte die Nato
Jugoslawien unter Mitwirkung der Bundeswehr in einem von den UN nicht
sanktionierten Krieg. Das Ziel war, die Bewohner des Kosovo zu
schützen. Bei einem Bundeswehrbesuch in Auschwitz sagte
Verteidigungsminister Scharping: «Die Bundeswehr operiert im Kosovo,
um ein neues Auschwitz zu verhindern.» Am 7. April 1999 erklärte
Aussenminister Fischer: «Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg.
Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz.»
«Die Opfer der Nazis mussten die Parallelisierung Kosovo Auschwitz als
eine neue Art der Auschwitz-Lüge betrachten, denn dies ist die
Leugnung der Einmaligkeit des Verbrechens und des mit Auschwitz
verbundenen Zivilisationsbruches. Es war eine Funktionalisierung und
Instrumentalisierung von Auschwitz für anderweitige Zwecke.» (Arno
Lustiger, Ein Auschwitz-Überlebender spricht, «Frankfurter Allgemeine
Zeitung», 27.1.2007)
Patrick Bahrens, Das schleichende Gift, Der Kosovo-Krieg als Testfall
des enthemmten Pragmatismus, «Frankfurter Allgemeine Zeitung», 20.
April 2001: «Dass Scharping angibt, er sei gelassener geworden, wirkt
komisch. Dabei war er in seiner historischen Stunde alles andere als
gelassen. Für seinen rhetorischen Vollrausch, die Halluzination vom
zweiten Auschwitz, hat er nie Busse geleistet.»
«Auschwitz-Relativierer Scharping und Fischer.» (Christoph Albrecht,
«Frankfurter Allgemeine Zeitung», 27.8.2001)
Bilanz eines «erfolgreichen» Krieges
• Es ist kaum zu bestreiten, dass der Krieg der
Nato gegen Jugoslawien die Opposition gegen den jugoslawischen
Präsidenten Milosevic an den Rand drängte. Milosevic war vor Beginn
des Krieges politisch am Ende. Er hatte noch etwa 20 bis 25 Prozent
Zustimmung in der Bevölkerung. Der Krieg trieb die Zustimmung auf eine
Höhe von 80 Prozent. «Ohne Kosovo-Krieg wäre der Diktator lange vor
dem 5. Oktober 2000 gestürzt worden.» («Frankfurter Allgemeine
Zeitung», 19.1.2001)
• Die Nato-Luftangriffe richteten sich vor allem gegen die zivile
Infrastruktur Jugoslawiens. Gernot Erler listete als beschädigt bzw.
ganz zerstört auf: 200 Fabriken, 1909 Schulen, 50 Krankenhäuser, 50
Brücken, 5 Zivilflughäfen, ungezählte Wohnhäuser und Agrarbetriebe. (IFDT,
S. 19) Dass diese Zerstörungen selbst vom militärischen Standpunkt aus
ganz sinnlos waren, bestätigt der erste Kommandeur der Nato-Truppe
Kfor, der deutsche General Dr. Reinhardt: «Bei vielen Brücken, die wir
mit unseren Pionierkräften wieder reparieren mussten, konnten meine
Fachleute und ich den strategischen und operativen Wert ihrer
Zerstörungen aus der Luft nicht nachvollziehen. Dies galt in noch viel
stärkerem Masse für die vielen zerstörten Strommasten der
Überlandleitungen nach Mazedonien oder nach Albanien, deren
Wiederherstellung uns ungeheuere Arbeit gemacht hat. Vieles der
Infrastruktur, die Kfor im späteren Einsatz dringend benötigt hätte,
war durch die eigenen Luftangriffe vorher zerstört worden.» (IFDT, S.
19)
• «Allein in den letzten Monaten hat das Bündnis mit Erfolg intensive
Luftoperationen auf dem Balkan durchgeführt. […] Mit den
Luftoperationen wurde einzig das Ziel verfolgt, die vom Belgrader
Regime verfolgte Horrorpolitik der ethnischen Säuberung rückgängig zu
machen.» (Javier Solana, Generalsekretär der Nato, in: Nato-Brief, Nr.
2, 1999)
Ein demokratischer Diskurs
Die Minister Fischer und Scharping
charakterisierten die Kritiker ihrer Politik im Bundestag als «naiv»,
«dumm», «böswillig» und «bösartig». (Deutscher Bundestag, 97. Sitzung,
5. April 2000) Professor Dieter Lutz, der renommierte
Friedensforscher, und sein Mitarbeiter Dr. Mutz mahnten im März 2001
in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Bundestages eine
Aufarbeitung des Kosovo-Konflikts an (Zum zweiten Jahrestag des
Kosovo-Krieges: Mehr Probleme als Lösungen, mehr Fragen als
Antworten). Als Antwort erhielten die beiden Friedensforscher eine
rüde Abkanzelung durch den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes,
Gernot Erler. «Dass die derart angegriffenen Abgeordneten Ihnen jetzt
die Hand zur Errichtung jener Arenen reichen würden, in denen Sie
Ihren Hang zu öffentlichen Tribunalen austoben können […] Wir können
auf selbsternannte Staatsanwälte und Chefaufklärer verzichten.»
Kriegshelden
Die deutsche Presse feierte ihre Kriegshelden, den deutschen Verteidigungsminister Scharping und den deutschen Aussenminister Fischer, der alle anderen überstrahlte. In der Zeit erfahren wir, es sei Fischer gewesen, «der nicht nur die moralische Dimension des Krieges [gegen Jugoslawien] beschwor, sondern ihn zum ‹europäischen› Krieg adelte und in grossen Würfen den Balkan nach Europa holte.» (Manfred Geis: Fischer, der Krieg und die Vision, in: Die Zeit, 27.9.2001)•