Keinen Krieg gegen Iran!
Presseerklärung und Offener Brief der Internationalen Ärzte für die
Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW)
Im Folgenden dokumentieren wir eine Presseerklärung und einen
offenen Brief der internationalen Ärztefriedensorganisation IPPNW zur
bedrohlichen Entwicklung um den Iran. Der Offene Brief wendet sich an die
Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister der am Treiben gegen den
Iran beteiligten Staaten. Die Unterzeichner sind Parlamentarier und NGOs.
Auffallend ist, dass sich unter den Erstunterzeichnern kein/e
Bundestagsabgeordnete/r befindet.
IPPNW-Presseinfo vom 12. Januar 2006
Kein Krieg gegen den Iran!
IPPNW fordert diplomatische Lösung
Berlin, 12. Januar 2006: Anlässlich des Treffens der Außenminister
Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und dem Chefdiplomat der EU
Javier Solana zum Iran fordern die Internationalen Ärzte für die
Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW) alle an der Krise beteiligten
Staaten, die Sondierungen von Sanktionen, von militärischen oder atomaren
Optionen gegen den Iran sofort zu unterlassen und auf eine diplomatische Lösung
des Konfliktes zu drängen.
Wird das diplomatische Fenster nicht wieder geöffnet, befürchtet! die
IPPNW folgende Eskalationsspirale: Der Sicherheitsrat verhängt Sanktionen
gegen den Iran. Die iranische Regierung und das iranische Volk begreifen
die Sanktionen als Affront und werden sie nicht auf sich beruhen lassen.
Die Situation läuft aus dem Ruder. Am Ende können sich die USA moralisch
legitimiert fühlen, Irans Atomanlagen aus der Luft anzugreifen, mit oder
ohne Zustimmung des Sicherheitsrates. Was dann folgen kann, zeigt der
Irak.
Auch wenn die IPPNW einen weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie befürwortet
und die jüngsten Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad
aufs Schärfste verurteilt, hat der Iran als Mitglied des
Atomwaffensperrvertrages wie jedes andere Mitgliedsland das Recht, sämtliche
Technologien zur friedlichen Nutzung der Atomenergie zu besitzen – auch
zur Urananreicherung. Deutschland, Belgien, Japan u.a. nutzen dieses Recht
längst. Die Entwicklung dieser Technologie darf nicht Vorwand für einen
Krieg sein. Das Problem der möglichen Weiterverbreitung von Atomwaffen
durch die Weiterverbreitung der Technologien zur friedlichen Nutzung der
Atomenergie muss prinzipiell gelöst werden – und zwar für alle Staaten
dieser Welt gleich.
Die Atomwaffenstaaten, insbesondere die USA und Russland, haben wenige
Fortschritte im Hinblick auf das international vertraglich fixierte Ziel
der totalen und eindeutigen Vernichtung von Atomwaffen gemacht. Staaten,
die im Besitz großer atomarer Waffenlager sind, können andere Staaten
nicht glaubhaft dazu auffordern, ihre Kernwaffen zu zerstören oder ihr
Streben nach dem Besitz dieser Waffen aufzugeben, wenn sie selber keine
Schritte unternehmen, ihre eigenen Waffenbestände zu vernichten.
Die IPPNW appelliert an die iranische Regierung, ihre Bevölkerung nicht
der Gefahr von Sanktionen oder gar einem Krieg auszusetzen, in dem sie ein
Atomwaffenprogramm entwickelt. Es muss eine lückenlose Klärung der
offenen Fragen der IAEO erfolgen, um mit dem Vorwurf eines Verstoße! s
gegen den Artikel III des Nichtverbreitungsvertrages aufzuräumen.
Die IPPNW fordert von den europäischen Außenministern, sich für eine
atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten einzusetzen. Hetzreden oder die
Sondierung militärischer Optionen durch alle Parteien verschärfen den
Konflikt und lösen ihn nicht. Es darf keine Wiederholung des
Irak-Debakels geben!
Pressekontakt: Xanthe Hall, 030 / 698 074-12
Quelle: www.ippnw.de
Offener Brief
Internationaler Appell der Parlamentarier und der Zivilgesellschaft
Für einen internationalen Appell der Parlamentarier und der
Zivilgesellschaft an RepräsentantInnen der USA, Israels und des Irans zur
friedlichen Lösung der Irankrise und zur Schaffung eines nuklearfreien
Mittleren Ostens werden zur Zeit weltweit Unterschriften von
ParlamentarierInnen und prominenten VertreterInnen der zivilen
Gesellschaft ges! ammelt. Hier sehen Sie den Text des Appells, der Ende
Januar an die Adressaten verschickt wird.
Appell der Parlamentarier und der Zivilgesellschaft in Bezug auf den
Iran und nukleare Waffen
Eine friedliche Lösung der Iran-Krise und ein nuklearfreier Mittlerer
Osten
Kein Erstschlag mit Atomwaffen
Sehr geehrter Herr Präsident Bush und Herr Präsident Ahmadinejad, sehr
geehrte Herren Präsidenten, Premierminister, Außenminister und Frau Außenministerin,
sehr geehrte Herren Botschafter,
die Ausbreitung von Atomwaffen ist wahrscheinlich die größte Bedrohung für
die Menschheit. Sollte es zu der befürchteten kaskadenartigen Verbreitung
kommen, wird die Wahrscheinlichkeit beträchtlich zunehmen, dass
Atomwaffen sei es aus Böswilligkeit, Wahnsinn, Fehleinschätzung der Lage
oder Versagen irgendwann zum Einsatz kommen. Alle Staaten tragen die
Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Anzahl der Länder, die im
Besitz von Atomwaffen sind, nicht weiter steigt, dass atomwaffenfreie
Staaten keine Atomwaffen erhalten und die Atomwaffenstaaten ihre Waff! en
sowohl vernichten als auch abschaffen.
Drohungen und Gerüchte über militärische Aktionen oder den Einsatz von
Kernwaffen verschlimmern die wachsende Krise zwischen dem Iran, den USA
und Israel. Berichte über die Vorbereitung und Sondierung militärischer
Optionen – egal wie spekulativ sie auch sein mögen – sind äußerst
störend und gefährlich. Diese Sondierungen müssen aufhören. Von Krieg
darf nicht die Rede sein.
Aber es
ist die Rede von Krieg, sowohl von Seiten der USA als auch
von Israel. Und, Herr Präsident Ahmadinejad, Sie haben davon gesprochen
„Israel von d! er Landkarte zu streichen“. In den USA und Israel
fordern ‚Hitzköpfe’ offen eine „schnelle militärische Aktion“, während
„verantwortliche“ Führungskreise meinen, dass „keine Option
ausgeschlossen sein sollte“. Herr Präsident Bush, wir haben dieselben
beiden Formulierungen schon einmal gehört – wenige Monate vor der
Invasion in den Irak. Wir fordern, dass die Sondierungen von militärischen
oder atomaren Optionen sofort aufhören und unterstützen den
Generaldirektor der IAEA, Mohamed El-Baradei, in seinem dringenden Appell
an alle beteiligten Parteien, dieses kriegstreiberische Gerede sofort zu
beenden.
Die USA und andere Atomwaffenstaaten und de-facto Nuklearwaffenstaaten –
also Staaten, die bereits im Besitz von Atomwaffen sind – haben wenige
Fortschritte gemacht im Hinblick auf das inter! national vertraglich
fixierte Ziel der totalen und eindeutigen Vernichtung von Atomwaffen.
Obwohl es einen begrenzten Erfolg bei der Reduzierung des gesamten
nuklearen Waffenbestandes gegeben hat, vertrauen die etablierten
Kernwaffenstaaten in ihrer Sicherheitsdoktrin weiter auf diese Waffen und
ein Wandel dieser Haltung in naher Zukunft zeichnet sich nicht ab.
Diese Haltung besteht fort, trotz des klaren internationalen Konsenses darüber,
dass Atomwaffen eine kontinuierliche Bedrohung für die Menschheit und das
Leben darstellen, und trotz der wiederholten Forderungen der
internationalen Gemeinschaft nach ihrer totalen und eindeutigen
Abschaffung.
Staaten, die im Besitz großer atomarer Waffenlager sind, können andere
Staaten nicht glaubhaft dazu auffordern, ihre Kernwaffen zu zerstören
oder ihr Streben nach dem Besitz dieser Waffen aufzugeben, wenn sie selber
keine Schritte unternehmen, ihre eigenen Waffenbestände zu vernichten.
Ein weltweites Bekenntnis zur Abschaffung von Atomwaffen bleibt ein
weltweites Bekenntnis und muss von allen Parteien gleichermaßen getragen
werden. Es darf keine Ausnahmen geben. Jene Staaten, die jetzt Atomwaffen
besitzen, sind verpflichtet, diese zu vernichten. Jene Staaten, die keine
Atomwaffen haben, dürfen nicht danach streben, in ihren Besitz zu kommen.
So darf die Verletzung des Zieles eines kernwaffenfreien Mittleren Ostens
durch die eine Seite die Verletzung dieses Zieles durch eine andere Partei
nicht entschuldigen. Umgekehrt wird der Verzicht einer Partei auf eine!
atomare Option den Verzicht der anderen Partei erleichtern.
Israels Atomwaffen und das Streben des Iran danach – falls es dieses
gibt – sind gefährlich und öffnen das Tor für eine Ausweitung von
Atomwaffen in anderen Staaten des Mittleren Ostens sowie für einen
atomaren Wettlauf in dieser Region, der extrem gefährlich wäre. Soweit
darf es nicht kommen.
Wir sind ernsthaft besorgt darüber, dass die nukleare Doktrin der USA
militärische Maßnahmen gegen andere Staaten ins Auge fassen kann, bei
denen ein Erstschlag mit Nuklearwaffen oder der Einsatz von Atomwaffen
gegen atomwaffenfreie Staaten nicht ausgeschlossen ist. Wir nehmen den kürzlich
veröffentlichen Brief von US Senatoren und anderen bzgl. dieses
Sachverhaltes zustimmend zur Kenntnis.
Ein dritter Einsatz von Atomwaffen darf niemals stattfinden. Dieser wäre
nicht nur für den Iran und Israel eine Katastrophe, sondern wegen der
radioaktiven Strahlung, der chaotischen Folgen und des Tabubruchs des
Einsatzes von Atomwaffen nach über 60 Jahren eine Katastrophe für die
gesamte Region und die ganze Welt. Dieses Tabu zu brechen, könnte
bedeuten, dass Atomwaffen weiter eingesetzt werden und die Barriere für
einen solchen Einsatz immer weiter sinkt. Ein weitverbreiteter Einsatz von
Kernwaffen wäre für die Welt katastrophal. Wir fordern alle Parteien
auf, nicht nach dem Besitz von Atomwaffen zu streben und eine Politik zu
betreiben, die die Nutzung von Atomwaffen ausschließt.
Parlamentarier, zivilgesellschaftliche Organisationen und Prominente haben
diesen Brief unterzeichnet und fordern hiermit eine Lösung der Krise
zwischen den USA und dem Iran und zwischen Israel und dem Iran. Die
geforderte Lösung stützt sich klar auf folgende Prinzipien:
- Ablehnung jeglicher militärischen Option durch jede Partei.
- Ein klares Bekenntnis aller Kernwaffenstaaten, in der jetzigen
Situation keine Atomwaffen einzusetzen, und eine eindeutige Bindung an
die Doktrin des „Nicht-Erstschlages mit Atomwaffen“.
- Die Umsetzung der 1995 im Rahmen des Nichtverbreitungs-Vertrags
verabschiedeten Resolution über eine kernwaffenfreie Zone im
Mittleren Osten und die Umsetzung der jährlichen Resolutionen der
Generalversammlung über die ‚Errichtung einer kernwaffenfreie Zone
in der Region des Mittleren Osten’.
- Ein klares Bekenntnis aller Parteien zu einer globalen Vernichtung
von Atomwaffen durch die Bestätigung der Abschlusserklärung der
Konferenz zur Nichtverbreitung von Atomwaffen im Jahr 2000 sowie der
relevanten Resolutionen der Generalversammlung.
- Eine diplomatische Lösung für die Beseitigung der Spannungen
zwischen den USA, Israel und dem Iran einschließlich eines
Kompromisses auf beiden Seiten, die Anerkennung der legitimen
Sicherheitsinteressen aller Parteien unter Berücksichtigung Israels
und des Iran, Unterlassung von Hetzreden oder der Sondierung militärischer
Optionen durch alle Parteien.
An:
- Den Präsidenten der Vereinigten Staaten Herrn George W. Bush
- US-Außenministerin Frau Condoleeza Rice
- US-Verteidigungsminister Herrn Donald Rumsfeld
- UN-Botschafter der USA Herrn John Bolton
- Den Präsidenten der Islamischen Republik des Iran Herrn Mahmoud
Ahmadinejad
- Außenminister des Iran Herrn Mamuchehr Mottaki
- Irans UN-Botschafter Herrn Javad Zarif-Khonsari
- Premierminister von Israel Herrn Ariel Sharon
- Außenminister von Israel Herrn Silvan Shalom
- Israels UN-Botschafter Herrn Dan Gillerman
Kopie an:
- Herrn Jose Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission
- Herrn Tony Blair, britisch! er Premierminister und Amtspräsident
des Europäischen Rates
- Herrn Jack Straw, britischer Außenminister
- Herrn John Howard, Premierminister von Australien
- Alexander Downer, Außenminister von Australia
- Herrn Jacques Chirac, Präsident von Frankreich
- Herrn Dominique de Villepin, Premierminister von Frankreich
- Herrn Philippe Douste-Blazy, französischer Außenminister
- Herrn Horst Köhler, Bundespräsident Deutschlands
- Frau Angela Merkel, Bundeskanzlerin Deutschlands
- Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier, Deutscher Bundesaussenminister
- Herrn Kofi Annan, UN-Generalsekretär
- Herrn Mohamed ElBaradei, Leiter der IAEO
ErstunterzeichnerInnen:
ParlamentarierInnen
- Senator Andrew Bartlett, Qld, Australien
- David Chaytor, MP, Bury North, Großbritannien
- Gordon F Copeland, MP, Neuseeland
- Heidi Hautala, MP, Vorsitzende der Grünen Fraktion, Finnland
- Kelly Hoare, MP, Charlton NSW, Australien
- Julia Irwin, MP, Fowler, Australien
- Lynne Jones, MP, Birmingham Selly Oak, Großbritannien
- Jean Lambert, MEP, Großbritannien
- Hallgeir H. Langeland, MP, Norwegen
- Carmen Lawrence, MP, Fremantle, President, ALP, Australien
- Dr. Caroline Lucas, MEP, Großbritannien
- Senator Kerry Nettle, NSW, Australien
- Leo Platvoet Senator, Belgien
- Lee Rhiannon, NSW, Australien
NGOs
- Abolition-2000 Global Council
- Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK),
Deutschland
- Gewaltfreie Akti! on Atomwaffen Abschaffen (GAAA), Deutschland
- Tadatoshi Akiba Bürgermeister von Hiroshima, Präsident, Mayors for
Peace
- Roland Blach, Koordinator des Trägerkreises "Atomwaffen
abschaffen", Deutschland
- Phillipe Brousse, Réseau „Sortir du nucléaire », Frankreich
- Angelika Claußen, Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW
- Efraim Cruz-Marin, Académicos de Ciencias y Humanidades, Mexiko
- Fiona H. Dove, Director, Transnational Institute, Niederlande
- George Farebrother, World Court Project, Großbritannien
- Porf. Henri Firket, Präsident, Association Medicale pour la Prévention
de la Guerre Nucléaire, Belgien
- Fabrice Flipo, Vizepräsident, Amis de la Terre, Frankreich
- Xanthe Hall, Mitbegründerin des globalen Netzwerkes für die
Abschaffung aller Atomwaffen „Abolition 2000“ und Mitglied in
dessen Globalen Rates
- John Hallam, Friends of the Earth, Australien
- Dimity Hawkins, Geschäftsführerin, Medical Association for the
Prevention of War (MAPWA), austr! alische Sektion der IPPNW
- Silva Herrmann, Energie-Campaignerin, GLOBAL 2000, Österreich
- Kate Hudson, Vorsitzende, Campaign for Nuclear Disarmament (CND),
Großbritannien
- Pol D'Huyvetter, For Mother Earth/Friends of the Earth Flanders,
Belgien
- Kim Hye-Jeong, Generalsekretär, KFEM-FoE Korea
- Jean-Yvon Landrac, Réseau "Sortir du nucléaire",
Frankreich
- Steve Leeper, Mayors for Peace, USA
- Sophie Lefeez, Mouvement de la Paix, Frankreich
- Jeanne-Henriette Louis, Quakers, Frankreich
- Ak Malten, Global Anti Nuclear Alliance (GANA) Niederlande
- Alfred L. Marder, Präsident, International Association of Peace
Messenger Cities
- Juhani Mastokangas, Friends of the Earth Finnland
- Jean-Marie Matagne, Action des Citoyens pour le Désarmement Nucléaire
(ACDN), Frankreich
- Jenny Maxwell, Vorsitzende, West Midlands CND, Großbritannien
- Dr. med. Ron Mc Coy, Internationaler Präsident, Internationale Ärzte
für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Malaysien
- Jean-P! ierre Morichaud, Le Forum Plutonium, Frankreich
- Peter Nicholls, Chair, Abolition 2000 UK, Großbritannien
- Jennifer Nordstrom, WILPF Reaching Critical Will Project
- Bernhard Piller, Swiss Energy Foundation, Schweiz
- Elvira Pöschko, Antiatom Szene, Österreich
- Peer de Rijk, Leiter , World Information Service on Energy,
Niederlande
- Alice Slater, GRACE, Abolition2000 Global Council, USA
- Jill Stallard, Campaign for Nuclear Disarmament, Cymru/Wales
- Steven Starr, Physicians for Global Survival, Kanada
- Heinz Stockinger, Vorsitzender, PLAGE, Österreich
- Hiromichi Umebayashi, Präsident, Peace Depot, Japan
- Jo Vallentine, People for Nuclear Disarmament, Western Australien
- Dr. Jouni Ylinen Physicians for Social Responsibility (PSR),
Finnland
Quelle: www.ippnw.de