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Deutsche Schiffe vor Somalia
Deutschland ensandte im Rahmen der Kooperation mit den USA Schiffe in das
Meeresgebiet vor Somalia. Sie sollen nicht nur die Sicherheit der Schifffahrt
vor dem ostafrikanischen Land garantieren, hieß es in Kreisen der deutschen
Delegation beim Nato-Ministertreffen. Vielmehr gebe es auch Anzeichen dafür,
dass Angehörige terroristischer Gruppen über See nach Somalia kämen und sich
dort verstecken. Somalia selbst habe um Unterstützung gebeten, um ein
derartiges Einsickern zu verhindern.
"Bedeutender Beitrag" zur
Anti-Terror-Aktion
Dort sollen sie terroristische Aktivitäten und Waffenschmuggel unterbinden.
"Das genaue Einsatzziel und den -ort können wir nicht bekannt geben",
sagte Jungmann. "Sicher ist aber, dass wir vorerst nicht in andere
Hoheitsgewässer eindringen müssen." Der deutsche Beitrag zur
amerikanischen Anti-Terror-Aktion "Dauerhafte Freiheit" sei bedeutend,
versicherte der Pressesprecher. Insgesamt seien an der internationalen Aktion
inzwischen 16 Nationen mit rund 4000 Soldaten und 100 Kriegsschiffen beteiligt.
Die USA haben das Horn von Afrika mit Blick auf Somalia als nächstes Ziel im Krieg gegen den Terrorismus ins Auge gefasst, weil das dort herrschende Chaos das Land zum Zufluchtsort für Terroristen machen könnte. Sie wollen nach den Worten von Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz den Kampf gegen den internationalen Terrorismus mit unverminderter Schärfe weiterführen. "Wir stehen im Krieg", sagte er während der Münchner Sicherheitskonferenz. "Die beste Verteidigung ist ein guter Angriff."
Scharping unterzeichnet Vertrag für A400M
73 Stück zum Preis von je 228 Millionen Mark
Verteidigungsminister
Rudolf Scharping hat am Dienstag in Brüssel den Vertrag für den Kauf von 73
der neuen europäischen Airbus-Militärtransportflugzeuge unterzeichnet. Der
Gesamtpreis für die Maschinen vom Typ A400M beträgt laut
Verteidigungsministerium in Berlin für Deutschland 8,517 Milliarden Euro
(16,657 Milliarden Mark). Das entspricht einem Systempreis, der
Zusatzleistungen umfasst, von 116,67 Millionen Euro (228,18 Millionen Mark).
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Abflug für die Bundeswehr: Die ersten Soldaten sind auf dem Weg nach Kabul. Außerdem werden ABC-Abwehrkräfte in Kuwait stationiert.
Einsatz in Kuwait
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte inzwischen, dass im
Januar auch noch ein Vorauskommando von ABC-Abwehrkräften auf die arabische
Halbinsel verlegt wird. Nach ZDF-Informationen werden 50 Soldaten in Kuwait
stationiert. Vor einer Woche war bereits die Deutsche Marine zum
Anti-Terror-Einsatz in das Seegebiet am Horn von Afrika vor Somalia ausgelaufen.
EU-Abmahnung wegen Haushaltsdefizit
Eichel schiebt Ländern den Schwarzen Peter zu
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Angesichts
des angekündigten blauen Briefes aus Brüssel wegen des hohen
Haushaltsdefizits Deutschlands hat Bundesfinanzminister Hans Eichel die
Bundesländer ermahnt, ihre Ausgaben zu drosseln. Die Ausgaben einiger Bundesländer
in Westdeutschland gingen weit über jede Verabredung, und das werde sich ändern
müssen, sagte Eichel in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen".
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